Mini-DDS - Stromchaos

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Der hier vorgestellte Signalgenerator arbeitet nach dem DDS-Prinzip, der Direkten, Digitalen Synthese.
Das Signal wird also Digital erzeugt, und mit nachgeschalteten Filtern "geglättet".
Der Generator ist für eine Frequenz von 0 - 50.000Hz ausgelegt, und kann folgende Wällenformen erzeugen:
Sinus, Dreieck, Rechteck, Sägezahn, Sägezahn Revers, ECG, Noise, und Impuls. Die Impulsbreite kann
von 8 - 128 eingestellt werden. Die Amplitude reicht von 0 - 20V, die über eine kleine Endstufe für mehr Leistung geführt wird.
Eine Offseteinstellung sowie ein TTL-Ausgang ist ebenfalls vorhanden. Über einen Schalter kann der eingebaute
Filter gegebenenfalls abgeschaltet werden.



 

Zum vergrößern das Bildes mit der Maus drüberfahren und Linke Maustaste drücken.

Die Bedienung in Kurzform:
Wird während des Einschaltens der „Enter/Clear-Taster" gedrückt, so wird ein kleiner LED/Displaytest
gestartet, den man durch erneutes drücken des Tasters verlassen kann.
Die Taster „Up/Down"  dienen zur Einstellung der gewünschten Frequenz. Mit dem „Step-Taster" wird
die Schrittweite eingestellt, welche durch eine LED angezeigt wird. Die Art des Ausgangssignals
wird mit dem „Waveform-Taster" festgelegt. Gestartet und gestoppt wird die Ausgabe mit dem „Start/Stop" Taster. Die LED „Running" signalisiert, ob der DDS aktiv ist. Die Wällenform „Impuls" hat eine Besonderheit. Wird der „Enter/Clear-Taster" gedrückt, gelangt man in ein Untermenü, in dem die Impulsbreite von 8 bis 128 bit in 8-bit schritten verändert werden kann. Durch erneutes drücken wird die Einstellung übernommen. Wird die „Enter/Clear-Taste" länger gedrückt, so werden alle Einstellungen des DDS auf null gesetzt. Mit den Reglern für Amplitude und Offset kann das Ausgangssignal entsprechend angepasst werden. Der DDS besitzt einen Signalfilter 6ter Ordnung, um es möglichst sauber darstellen zu können. Was bei einem Sinussignal erwünscht ist, kann bei z.b. einem Rechtecksignal störend wirken. Der Filter formt bei steigender Frequenz allmählich ein Sinussignal. Aus diesem Grund kann der Filter über den Schalter „Filter On/Off" auch deaktiviert werden.
Programmiert wurde das Projekt mit Bascom, einem leistungsstarken AVR-Basic Compiler.
Die Pläne, sowie das Programm als Source und HEX steht im Downloadbereich zur verfügung.

Hier einen Blick in das Innere.  Die LED`s habe ich mit Heißkleber fixiert. Den beiden Leistungstransistoren der Endstufe
habe ich sicherheitshalber einen kleinen Kühlkörper spendiert. Alle Teile sind bei Reichelt erhältlich.

 

Für die Frontplatte habe ich mir folgendes einfallen lassen.
Zuerst habe ich alle Löcher gebohrt und den Ausschnitt für das Display erstellt. Anschließend habe ich die Platte mit einer durchsichtigen,
doppelseitig klebenden Folie beklebt. Die Beschriftung habe ich spiegelverkehrt auf eine Folie gedruckt, und sie gedreht auf die Platte
(mit der doppelten Klebefolie) geklebt. Die Ausschnitte und Löcher habe ich mit einem Skalpell bearbeitet.
Das Programm FrontDesigner der Firma Abacom ist wie geschaffen für solche Frontplatten.  


Hier ist ein kleines Video, welches die Bedienung und vor allem das Ergebniss veranschaulichen soll.

 
 
 

Nun noch einige Scopebilder:

 

Sinus : 1.000 Hz

Sinus : 50.000 Hz

Rechteck : 1.000 Hz (Filter ein)

Rechteck : 10.000 Hz (Filter ein)

Rechteck: 10.000 Hz (Filter aus)

Dreieck : 1.000 Hz

Sägezahn : 1.000 Hz

Sägezahn rev.: 1.000 Hz

TTL : 10.000 Hz

TTL : 50.000 Hz

Impuls : 1.000 Hz , 8 Bit breite

ECG : 1.000 Hz

Noise : 1.000 Hz

 
 
 
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