Kunststoff biegen - Stromchaos

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Elektronik

Das hier vorgestellte Gerät dient dazu, um Kunststoffplatten aus verschiedenen Materialien zu biegen. Es lassen sich so kleinere Gehäuse oder andere Kunststoffteile recht einfach selber herstellen. Es besteht im wesentlichen  aus einer Grundplatte, einem Heizdraht und einem Anschlag. Versorgt wird das ganze aus einem regelbaren Netzteil. In meinem fall benötigt das Gerät ca. 4A bei 16V. Der Heizdraht stammt aus einem alten Wandheizer, und hat bei einer länge von ca. 35cm einen Widerstand von 4 Ohm. Daraus ergibt sich eine Leistung von 64W. So lassen sich Platten bis 5mm verarbeiten. Wenn der Strom erhöht wird, sind auch bis 8mm kein Problem, welche wahrscheinlich im Hobbybereich eher selten sind.


Da sich der Heizdraht bei Erwärmung ausdehnt, und während des Abkühlens wider zusammen zieht, muss er vorgespannt werden. Die Feder sollte nicht zu schwach ausfallen, damit genügend zug  ausgeübt werden kann. Als Anschlussklemmen dienen zerlegte Lüsterklemmen, die ich vor Montage über den Draht gezogen habe.  


Den Heizdraht habe ich durch ein Alu-C-Profil gespannt, der die Selbe höhe hat, wie die aufgesetzte Arbeitsplatte (10mm). So liegt die Kunststoffplatte berührungssicher über dem Draht, der so ausgerichtet ist, das er knapp unter der zu bearbeitenden Platte liegt (ca. 1mm). Als Anschlag dient eine 30x30mm Holzleiste, die exakt 90grad zum Heizdraht ausgerichtet ist. An ihr können so auch 90grad Winkel der Platten angeschlagen werden.
Als Heizdraht-Spender können auch Toaster und Haarföhne dienlich sein. Ansonsten sollte man sich nach Nickel-Chrom Draht umsehen.  



 
 
 
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